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HIT - Datenbank

Das Herkunfts- und Identifikationssystem für Tiere erfasst in einer Datenbank, die in München angesiedelt ist, alle Rinder in der Bundesrepublik Deutschland. Jede Geburt eines Tieres muss der Datenbank ebenso gemeldet werden wie jeder Verkauf, die Schlachtung oder das Verenden eines Tieres. Dabei spielt es keine Rolle, ob das betreffende Tier in den Stall eines anderen Landwirts oder eines Händlers kommt. Somit ist es möglich, den kompletten Lebensweg eines Tieres zu verfolgen.

Diese Daten sind wichtig, um die Herkunft von Fleisch und Fleischprodukten sicher zu stellen. Auch im Falle eines Seuchenausbruchs lässt sich rekonstruieren, ob Tiere das befallene Gehöft verlassen haben, und eine mögliche Verschleppung der Seuche in andere Betriebe gegeben sein kann. Ferner kann nachvollzogen werden, welche Tiere bei einem Transport oder auf einem Viehmarkt Kontakt untereinander hatten.

Die HIT-Datenbank ist seit Oktober 1999 in Betrieb und ein wichtiges Instrument im Rahmen epidemiologischer Untersuchungen bei Seuchenausbrüchen und auch der BSE-Bekämpfung geworden.

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