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Salmonellose

Salmonellen sind Bakterien, von denen es mehr als hundert verschiedene Arten gibt. Salmonellen gehören zu den Bakterien, die weit verbreitet sind und in geringer Zahl weder dem menschlichen noch dem tierischen Organismus schaden. Große Bakterienmengen insbesondere in Verbindung mit einer schlechten Abwehrlage des Körpers können zu Erkrankungen bei Mensch und Tier führen. Dabei stehen Erkrankungen des Magen-Darmtrakts im Vordergrund. Bei Rindern werden auch häufig Aborte beobachtet.

Die Salmonellose der Rinder ist eine anzeigepflichtige Erkrankung, d.h. das Veterinäramt leitet auf Grund der Vorgaben des Tierseuchenrechts u.a. unverzüglich eine Untersuchung des Gesamtbestandes ein. Die an Salmonellose erkrankten Tiere werden eingeschläfert und unschädlich beseitigt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass ein an Salmonellose erkranktes Tier aus Gründen des Verbraucherschutzes nicht mehr als Nahrungsmittel verwendet werden kann.

Bei Geflügel ist jedoch stets mit Salmonellen zu rechnen. Da diese Bakterien nur durch Hitzeeinwirkung (80° C für einen Zeitraum von mindestens 10 Minuten) nicht aber durch Kälte abgetötet werden, ist bei der Zubereitung von Geflügelfleisch stets besondere Sorgfalt geboten.

Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen sind derzeit keine Fälle von Salmonellose bei Rindern bekannt.

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